Wer kennt nicht das Gefühl innerer Angespanntheit? Wenn etwas sehr Wichtiges bevorsteht , z.B. eine Prüfung oder große Feier, ein wichtiger Termin auf der Arbeit oder der Abgabetermin für die Steuererklärung: Dann spürt so ziemlich jeder, wie man immer unruhiger wird, fahrig und ja, eben nervös.

Nervosität ist die innere Gemütsverfassung, bei der sich Mensch (und auch Tier) immer weiter vom normalen Ruhezustand entfernen und die Gelassenheit zunehmend sinkt bzw. ganz verloren geht. Biochemisch gerät hierbei der Hirnstoffwechsel des Betroffenen durcheinander und es kommt durch ein Ungleichgewicht von Botenstoffen zur Überregung der Zellen des Nervensystems.

Erkennbar wird dies auch nach außen, Symptome wie unruhiges Lidflattern, hektische (Hand-/Arm-) Bewegungen, veränderte Stimmlage oder in schlimmeren Fällen auch Schweißausbrüche oder Herzrasen können auftreten. Dabei lässt sich zwischen der Nervosität, die dem Wesen eines Menschen innewohnt, und der Nervosität, die situationsgebunden ist, unterscheiden. Beides steht in direktem Zusammenhang miteinander: So reagiert ein vom Grunde her besonnener Mensch auf Stresslagen von vornherein anders als jemand, dem charakterlich bereits eine innere Unruhe zugrundeliegt.

Was hilft nun aber gegen normale nervöse Gereiztheit und Aufgeregtheit?

Wenn der Zustand unabhängig von einem konkreten Auslöser öfter auftritt, gilt Bewegung jeder Art als Gegenmittel. Sport oder auch nur ein einfacher Spaziergang führen oft dazu, dass sich die Anspannung wieder legen kann. Zusätzliche können Entspannungsübungen wie Meditation oder bestimmte Atemtechniken Besserung bringen. Da Stress oft Auslöser für den genannten Zustand ist, gilt es herauszufinden, welche Situationen  diesen besonders heraufbeschwören und wenn möglich solche Umstände von vornherein zu vermeiden. Sprechen Sie ruhig mit anderen über Ihre Probleme, dies sorgt für Abstand und zeigt im besten Fall neue Lösungsansätze auf. Zwischendurch (kleine) Pausen einlegen und bewusst etwas für sich tun, ist ein weiterer Mosaikstein in der Bekämpfung von Nervosität. Alkohol, Koffein oder andere “Aufputschmittel“ sind dagegen strikt zu meiden.

Führen diese Maßnahmen nicht weiter und wird die Nervosität zum Dauerzustand, sollte allerdings der Hausarzt aufgesucht werden, um mögliche körperliche Ursachen/Erkrankungen (Schilddrüsenprobleme, Bluthochdruck, Depression) abzuklären.

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